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Die Conversion Rate

Im Internet ist oft ein Phänomen zu beobachten, das es so in der „wirklichen Welt“ nicht gibt. Hohe Besucherzahlen werden gleichgesetzt mit Erfolg. Man mag darüber streiten können, woher diese Ansicht kommt, dass sie zu kurz greift, wird aber deutlich, wenn man sich ein Kaufhaus vorstellt. Kein Virtuelles, sondern eines, das in einer großen Fußgängerzone steht.

Hereinspaziert in Ihren Shop!

Nehmen wir einmal an, Sie wären der Besitzer dieses Kaufhauses. Die Lage Ihres Geschäfts ist gut, täglich strömen tausende Menschen in Ihr Kaufhaus. Am Abend aber stellen Sie fest, dass kaum jemand etwas gekauft hat. Was sind dann die vielen Besucher, die durch Ihre Gänge streifen, noch wert? Ziemlich wenig.

Sie werden sich also überlegen, woran es liegt, dass die Menschen zwar zu Ihnen kommen, aber nichts kaufen. Jeder Internet-Shop müsste das im Grunde genauso machen. Und jeder Dienstleister, die online arbeitet.

Im „wirklichen Leben“ kommt es darauf an, was am Ende des Tages übrig bleibt. Im Internetgeschäft aber scheint das häufig zweitrangig zu sein, solange viele Besucher auf die eigene Seite kommen. Das hat gravierende Folgen.

Die Conversion Rate: Erfolg ist messbar

Die Conversion Rate ist nichts anderes als Ihr Messgerät, das Ihnen sagt, wie erfolgreich Sie tatsächlich sind. Mit anderen Worten: die Conversion Rate gibt Ihnen wichtige Informationen darüber, auf wie viele Klicks auch tatsächlich Reaktionen erfolgen. Dabei können ganz unterschiedliche Bereiche betrachtetet werden, beispielsweise Online-Preisausschreiben, Kontaktanfragen, Downloads, Angebotsanfragen und natürlich Käufe (mehr dazu auch auf Wikipedia).

Das bedeutet nicht, dass die Besucherzahl einer Website bedeutungslos wäre. Sie ist aber eben auch kein Garant für Erfolg. Wenn Ihre Seite 10 Besucher hat und vier davon bei Ihnen etwas kaufen oder bestellen, ist das ein Erfolg. Wenn 20 Besucher zu Ihnen kommen, von denen nur zwei aktiv werden, nützt Ihnen diese Zahl nichts. Natürlich steigt in Relation zu den Besuchern Ihrer Seite auch die Chance, die Conversion Rate zu erhöhen. Doch das bedeutet eben nicht, dass es gezwungenermaßen auch so sein muss.

Ihr Einfluss auf die Conversion Rate

Die Conversion Rate zu steigern, ist kein Hexenwerk, sondern das Ergebnis effizienter Arbeit. Zunächst einmal müssen Sie wissen, warum die Menschen schnell wieder von Ihrer Website verschwinden oder nichts bestellen. Oft ist der Aufbau einer Seite dafür maßgeblich. Wenn Ihre Besucher nicht in drei bis fünf Sekunden durch den ersten Eindruck überzeugt werden, besteht die Gefahr, dass sie sich wieder abwenden. Geschieht das also bereits nach wenigen Momenten auf der Startseite, spricht man von der „Ausstiegsrate“. Sie ist nicht nur ungünstig für Sie, weil Sie die Besucher los sind. Auch Google registriert einen kurzen Aufenthalt und reagiert darauf ungnädig. Sie sind also gleich doppelt gestraft. Klickt sich der Besucher dagegen ein wenig durch Ihre Seite, haben Sie schon einen wichtigen Schritt getan. Geschieht jedoch auch das ziemlich schnell und der Besucher geht kurze Zeit später wieder, wirkt sich das auf Ihre „Absprungrate“ aus. Auch das nimmt Google zur Kenntnis.

Der Kunde ist das Ziel

Ihr Ziel muss es also sein, Ihren Webauftritt so zu gestalten, dass die Besucher sich spontan wohlfühlen und dieses Gefühl erhalten bleibt. Ob Ihnen das gelingt, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Der Aufbau des Menüs, die Farbwahl, die optische Gestaltung, einfache Funktionen, Übersichtlichkeit, schneller Seitenaufbau und letztlich hochwertige Texte nehmen Einfluss auf die Reaktionen Ihrer Besucher.

Im besten Fall sind es nicht 10 oder 20 Besucher, sondern Tausende, die zu Ihnen kommen. Und die bleiben dann auch.

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